SKV Mörfelden hofft noch
Frauenvolleyball: Nach starker Saison sitzt Mörfelden nach, um in die Oberliga aufzusteigen FRAUENVOLLEYBALL.
Ganze vier Sätze haben ihnen zur Meisterschaft gefehlt. Mit hauchdünnem Rückstand mussten die Landesliga-Volleyballerinnen der SKV Mörfelden dem SSC Bad Vilbel den Titelgewinn überlassen. Am letzten Landesliga-Spieltag trafen sich beide Mannschaften in Bad Homburg. Da aber nicht nur die SKV, sondern auch der SSC klar mit 3:0 gewann, ließ er sich die Tabellenführung nicht mehr nehmen.
Für das SKV-Team um Trainer Klaus Bauer gibt es aber noch die Chance, über die Relegation in die Oberliga aufzusteigen. In dieser Saison sieht es aufgrund der Konstellation in den oberen Klassen so gut aus, dass den Mörfelderinnen bereits ein Sieg zum Sprung in die höchste hessische Liga reichen dürfte. Für Kreisnachbar TG Rüsselsheim war der Abstieg in die Bezirksoberliga als Tabellenvorletzter dagegen bereits vor dem letzten Spieltag besiegelt.
HTG Bad Homburg – SKV Mörfelden 0:3 (17:25, 19:25, 15:25). „Ich hätte nie gedacht, dass wir da so souverän oben mitspielen“, zog Klaus Bauer bestens gelaunt ein rundum positives Fazit. Dabei hatte er anfangs als Saisonziel ausgegeben, möglichst früh den Klassenerhalt zu sichern. „Aber wir haben uns individuell wie kollektiv deutlich verbessert und keinen einzigen Durchhänger in dieser Saison gehabt.“ Eigentlich könne man „so eine tolle Runde nicht toppen“, sagt Bauer, der auch in der hohen Trainingsbeteiligung von durchschnittlich über 80 Prozent einen Schlüssel für den Erfolg sieht.
In Bad Homburg bestätigte sein Team nochmals seine Stärke. Obwohl Bad Vilbel im Spiel zuvor die Meisterschaft perfekt gemacht hatte, gingen die SKV-Frauen motiviert zur Sache und zeigten den Gastgeberinnen mit ihrer Aufschlagstärke Grenzen auf.
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abi
31.3.2009