SKV beklagt vier Abgänge
Volleyball: Mörfelder Frauen streben in der Landesliga Süd erst mal den Klassenerhalt an – Morgen Saisonstart bei der FTG Frankfurt Vier Abgänge müssen die Landesliga-Volleyballerinnen der SKV Mörfelden verkraften. Und doch gehen sie wieder mit einem großen Kader von 13 Spielerinnen in die Saison. Denn gleich mehrere neue Akteurinnen konnten gewonnen werden.
Schwer wiegen die Abgänge der beiden über 1,80 Meter großen Angreiferinnen Annika Jungmann und Corinna Kohl. Zudem sind die beiden Zuspielerinnen Steffi Ley und Kerstin Schmitt nicht mehr dabei. Dafür verteilt neben der jungen Stella Buresch nun ihre erst 16 Jahre alte Schwester Leslie Buresch, die aus der zweiten Mannschaft aufgerückt ist, die Bälle. Neu dazu gekommen sind Rita Beger aus Chemnitz und Astrid Schmitt vom DSW Darmstadt III. Vera Tichavova gibt ihr Comeback.
Nach dem vierten Platz der vergangenen Saison gibt sich Trainer Klaus Bauer vorsichtig, hat als Saisonziel „erst mal den Klassenerhalt“ ausgegeben. Schließlich seien die Tests in der Vorbereitung „nicht berauschend“ gewesen, weder die Trainingsspiele gegen Bessungen und Kreisnachbar TSV Wolfskehlen (Bezirksoberliga), noch die Leistung beim eigenen Hallenturnier.
Mit der Einstellung und Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung kann Bauer aber zufrieden sein. „Wir sind fast immer zwölf Spielerinnen im Training.“ Doch müsse sich erst weisen, wie schlagkräftig seine Mannschaft in dieser Saison ist.
Am morgigen Sonntag steht bei der FTG Frankfurt der erste Rundeneinsatz bevor, ehe die SKV-Frauen eine Woche später am 27. September um 15 Uhr in der Bertha-von-Suttner-Schule Heimrecht genießen. Dann sind Aufsteiger SG Egelsbach und Vizemeister SSC Bad Vilbel zu Gast.
Mörfelder Kader: Sabine Gebhardt, Tanja Bossler, Kirsten Jungmann, Gisine Matt, Petra Köhler (ehemals Hannig), Simone Nungesser, Doreen Wencke, Stella Buresch, Leslie Buresch, Rita Beger, Una Becker, Astrid Schmitt, Vera Tichavova.
abi
20.9.2008