Mörfelderinnen sind jetzt plötzlich nur noch zu acht und suchen fürs Landesligateam vor allem eine Zuspielerin

VOLLEYBALL. Da sind sie Vizemeister geworden, haben eine sehr gute Landesliga-Saison hinter sich und verfügten über einen großen Kader. Doch nun sind die Volleyballerinnen der SKV Mörfelden merklich dezimiert. Gleich mehrere erfahrene Spielerinnen haben in einer Mannschaftssitzung ihren Rücktritt erklärt.
Dass die 40-jährige Silvia Knorr künftig für die Diagonalposition nicht mehr zur Verfügung steht und ihre lange Volleyball-Laufbahn, die sie vom TSV Wolfskehlen zum ehemaligen Oberligisten Blau-Gelb Groß-Gerau und von dort zum TV Nauheim und nach Mörfelden führte, beenden wird, war seit längerem klar. Mit dem Abschied von Zuspielerin Estelle Girardin, Außenangriff- und Annahmespielerin Gisine Matt und Mittelblockerin Tanja Bock hat jedoch niemand gerechnet. Auch für Trainer Klaus Bauer kam dies sehr überraschend, „denn die Runde ist ja nicht schlecht gelaufen“.
Doch Matt und Girardin wollen nach über 20 Jahren Volleyball nicht mehr weiterspielen. Gisine Matt hat allerdings versichert, weiter mittrainieren zu wollen. Tanja Bock erklärte, nicht mehr regelmäßig zweimal in der Woche trainieren zu können und der SKV nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Somit bleiben mit Sabine Gebhardt, Tanja Bossler, Kirsten Jungmann, Annika Jungmann, Corinna Kohl, Simone Nungesser, Petra Hannig und Anne Feldmann nur noch acht Spielerinnen übrig.
Die Mörfelder Landesliga-Volleyballerinnen sind daher dringend auf der Suche nach Neuzugängen, vor allem nach einer Zuspielerin. Wer Interesse hat, kann ab 3. Mai dienstags und donnerstags von 20 bis 22 Uhr beim Training in der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf vorbeischauen.
abi
28.4.2007